Swisspavillon ist eine Abteilung des bekannten Kultpavillon. Die Sendung wird zusammen mit dem Podcaster und Musiker Toni Nesler ins Gehör gerufen.
Wir wollen vor allem Interessantes aus der Schweiz aufgreifen und in lockerer Weise veröffentlichen. Allerdings sei uns auch der Blick über die Grenze gestattet, damit das Inselimage, bezugnehmend auf die Schweiz, weiter aufgeweicht wird.
Klaus Zwick (r.i.B.) trifft einen Schulfreund aus Deutschland in Thun
1. Oktober 2008. Es war wieder Vernissagenzeit im Off 08 in Thun. Aktueller Gestalter und Aussteller ist Klaus Zwick aus Bremen.
Im Podcast ist ein Gespräch mit Wilfried von Gunten, dem Betreiber des Kunstraum für zeitgenössische Kunst OFF 08, Klaus Zwick und mir zu hören. Dabei geht es um Robert Walser, aber nicht nur.
Gespräch auf die eigene Festplatte oder Player holen --> hier. Datenformat: MP3 - Grösse: 13,6 MB - Dauer des Gesprächs: 19:54 Minuten
Ausstellung vom 02. Oktober bis 01. November 2008 Öffnungszeiten: Täglich 0-24 Uhr Ort: OFF08 - Bälliz 73a 3600 Thun
Zum Jahresprogramm im Off 08 --> hier. Alles zum OFF im kulturTV -->hier
Suisseculture und das Kulturministerium haben zur Sondersession im Berner Schlachthaus Theater geladen. Das Thema der Session - Das Kulturförderungsgesetz. Höhepunkt des Abend war ein Gespräch unter der Leitung von Konrad Tobler. TeilnehmerInnen waren (v.l.):
Ruth Schweikert (Schriftstellerin, Präsidentin Suisseculture) Josiane Aubert (Nationalrätin SPS, Präsidentin Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur WBK) Konrad Tobler Theo Maissen (Ständerat CVP, Vizepräsident WBK) Valérie Müller (Kunsthistorikerin und Produktionsleiterin)
Gesprächslänge (inkl. Voten aus dem Publikum) ca. 52:13 Minuten Datei-Format MP3 - Datei-Grosse 35,8MB Datei auf eigene Festplatte oder Player speichern --> hier.
Alles zum kulturministerium.ch im kulturTV --> hier. Alles zu Suisseculture im kulturTV --> hier.
Markus Wetzel stellt im Off08 in Thun noch bis zum 27. September 2008 einige Werke aus. Bei dieser Gelegenheit haben wir uns mit ihm unterhalten, damit wir etwas mehr über den Schweizer Künstler, z.Z. in New York wohnhaft, erfahren.
Aus dem Gespräch wurde eine regelrechte InselReise. Begleiten Sie uns nach Schaffhausen, Norwegen, Paris, Zürich, Berlin (Zwischenstopp), Thun und New York.
Der Podcast kann auch auf den eigenen MP3-Player geladen werden --> hier. Podcast-Format: MP3 - Dateigrösse: 19,2 MB - Gesprächslänge: 27:59 Minuten.
Fotos von der Vernissage in Thun --> hier. Alles zu Wilfried von Gunten und OFF08 --> hier.
Sie kennen das. An Vernissagen rennen immer irgendwelche Leute rum, bewaffnet mit Video- oder Fotokameras oder gar mit Mikofonen. Immer auf der Suche nach öffentlichkeitsrelevantem Material. Wenn man sich in einer Ausstellung mit der Titel "Kunscht isch gäng es Risiko" befindet, liegt es auf der Hand, dass ein solches Risiko tatsächlich auch entdeckt wird.
So geschehen, als ich den Leiter des Luzerner Kunstmuseums Peter Fischer zusammen mit unserem Präsidenten Andrea Capella entdeckte. Die zwei muss ich zusammen vor das Mic bekommen, war mein erster Gedanke, der zweite spielte aber schon keine Rolle mehr, sind die 2 doch gleich ins volle Risiko gesprungen. "Voll Trash" würde mein 15jähriger Sohn sagen, ich auch. Das Aufnahmegerät war neu und noch nicht durchschaubar, die Gesprächspartner in aussergewohnlich risikofreudigerLaune. Da konnte nichts falsch laufen, aber hören sie selber. Sie werden viel erfahren, dass Sie sich nie gedacht haben. Oder wussten Sie zum Beispiel, dass sich das Kunsthaus 18 Meter ü. Meer befindet. Nicht? Ich auch nicht.
MP3-Datei auf den eigenen Player oder Festplatte speichern --> hier. Grösse: 3,63MB, Abspiellänge: ca. 3:50 Minuten
Kennen Sie das? Sie haben plötzlich das Gefühl, es stehen Fragen im Raum und sie suchen Antworten. So ist es mir heute ergangen. Nachdem ich mich mit der neuen Ausstellung in unserer Kunsthalle beschäftigt habe, wollte ich mehr wissen, viel mehr. Und dann war ja auch noch die Frage im Raum, warum der Wechsel des Namens kunstpanorama zu Kunsthalle Luzern vollzogen wird. Wie wird ein solches "Problem" gelöst? Ganz einfach. Entsprechende Geräte einpacken und los ziehen, alles auf gut Glück.
Jetzt liegt das Resultat vor, in Form eines Podcasts. Das Gespräch mit der künstlerischen Leiterin Lillian Fellmann hat alle Fragen fürs Erste beantwortet. Stopp. Eigentlich sind wieder neue entstanden. Aber dazu mehr, bei einer anderen Gelegenheit. Jetzt lassen wir die Power-Damen erst mal die Vorbereitungen zur Vernissage, bzw. zur Ausstellung "Kunscht isch gäng äs Risiko" abschliessen.
MP3-Datei auf eigene Festplatte oder Player speichern, hier Dateigrösse: ca. 17,3 MB Länge des Gesprächs: ca. 19 Minuten Alle Beiträge zu "Kunscht isch gäng äs Risiko" --> hier
An der Luzerner Museumsnacht 2008 hatten wir Gelegenheit in der Produzentengalerie ALPINEUM mit dem Musiker Mo "Moritz" Rio ein Gespräch zu führen. Dabei erfahren wir nicht nur etwas über Stuttgart und Luzern. Nein, auch seine musikalischen Vorlieben und seine Band kommen zur Sprache. Nicht zuletzt wollten wir auch wissen, warum er Vinyl-Schallplatten gegenüber CD's bevorzugt.
Grundsätzlich ein schönes Dokument für eine Begegnung zwischen einem jungen Musiker und einem Menschen, der "damals" gross geworden ist.
Der Podcast:
Gesprächs-Datei auf MP3-Player oder Festplatte laden --> hier. Dateiformat: MP3 Dateigrösse: 22,8 MB Sprache: in etwa, wie mann/frau im Raume Stuttgart spricht, oder so ...
Wäre ich Journalist, ich würde mich auf die Künstlerinnen und Künstler vorbereiten, mich mit ein paar Fragen präparieren und dann als Bestätigung meiner Lesefähigkeiten die (bereits bekannten) Antworten geben lassen.
Doch das geht bei mir nie so. Ich mache auch keine Interviews im eigentlichen Sinn, sondern führe offene Gespräch. Die beinhaltet natürlich ein gewisses Risiko. So kann ein solches Gespräch mal in eine Tiefe fallen und muss dann gerettet werden. Aber das will ich ja genau, dass ist das Spannende. Solche offenen Gespräch fördern auch Ungesuchtes zu Tage. Dieser Podcast ist wieder einmal ein Musterbeispiel in der Richtung.
Am Mittwoch, 16. Juli 2008 war einmal mehr Vernissage im freien Kunstraum OFF08 von Wilfried von Gunten in Thun. Gast ist diesmal Thomas Glatz. Nach einem gemütlichen Nachtessen der italienischen Art konnte ich es nicht lassen und kündigte mein Bedürfnis an. Ein Podcast muss her, mit allen noch Anwesenden. Es sind dies Anne Hacket (Soziologin), Thomas Glatz (Künstler aus München) und Wilfried von Gunten (OFF08 Thun). Wir sprechen z.B. über:
Das Gartentor-Stipendium.
Wie kommt man als Künstler zu Geld, in Deutschland.
Zur Ausstellung in Thun.
Gedanken zur Schweiz, insbesondere zu Vorurteilen.
Nationalismus und Nationalsozialismus, Faschismus.
Deutsche Geschichte.
Wege und Kunstsysteme, der Kunstmarkt.
Kann Kunst definiert werden und soll sie das überhaupt.
Kunst und Mitteilungen.
Kunst und Bewegung.
Schlussgedanken zur Ausstellung.
Der Podcast kann auch auf den eigenen MP3-Player geladen werden --> hier.
Wie bereits berichtet fand gestern der Abend "Kunst hoch 3" statt, in der Produzentengalerie Alpineum, im Kunstraum sic! und in der o.T.-Galerie. Wir haben das Motto kurzerhand erweitert und noch einen kleinen Literaturteil hinzu gefügt. Während den Unterhaltungen hat der Leiter der Galerie, Stefan Meier, plötzlich von einem Buch berichtet, dass mein Interesse geweckt hat. Aufnahmegerät her und Sprache ab!
Datei auf Festplatte oder eigenen Player speichern --> hier. Dateiformat: MP3 Dateigrösse: 2,4 MB Länge der Sendung: 3:28 Minuten
Autor des erwähnten Buches: Michael Chabon Titel: Die Vereinigung jiddischer Polizisten ISBN-Nr.: 978-3-462-03972-6 Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Thun, 11. Juni 2008, OFF08 Kunstraum von Wilfried von Gunten.
Vom 12. Juni bis 12. Juli 2008 stellt der Liechtensteiner Künstler, mit Wohnsitz im Kanton Aargau, Marco Eberle seine neusten Arbeiten aus.
Wer am Kunstraum vorbei geht, wird kurz innehalten und sich wohl sagen: Ahha, ein neuer Laden für Schwimmartikel. Oder doch nicht? Die angebotenen Produkte haben eine abweichende Farbe gegenüber den üblichen Handelsprodukten im Bereich Schwimmhilfen und Kleinbooten. Bei genauerem Hinsehen wird der Betrachter zwar Aufgepumptes sehen, doch das verwendete Ventil irritiert. Hier kann doch was nicht stimmen. Richtig. Wir stehen ja auch vor einem Kunstraum und nicht einem neuen Sportgeschäft.
Und genau so ist es mir in den ersten Sekunden ergangen. Alles ist da, doch nichts stimmt. Leises, vielleicht sogar verschämtes, Lachen ist angesagt. Erst die Beschriftung am Fenster ergibt Aufklärung: "Schwimmkörper 2008", Blei, Fahrradventil, Luft (1:1).
Ein Kunstjournalist darf den nachfolgenden Satz wohl nicht schreiben. Da ich dies aber nicht bin, muss ich es sogar: Ich bin begeistert. Hätte ich die nötige Portokasse, sie wäre jetzt leer. Vorstellungen tauchen in meiner Gedankenwelt auf und drängen mir den Rettungsring, mit Halterung, auf, oder die Schwimmflügeli, das Ruderboot. Ich sehe einen Ring in meinem Studio an der Wand. Da hängt er, täuschend ähnlich dem Original und doch so verletztlich, vorgetäuschte Leichtigkeit und doch um einiges schwerer.
Würde ich nun in diesem Beitrag bereits Fotos zeigen, wäre die Vorstellungskraft gedämpft, wenn nicht sogar zerstört. Aus diesem Grund zuerst einmal ein kurzes Gespräch mit Marco Eberle. Die Fotos werden folgen.
Gespräch auf die Festplatte oder den Player laden --> hier. Dateiformat: MP3 Dateigrösse: 8,51 MB Sprache: so was wie Lichtensteinerisch mit Einflüssen
Weitere Bericht aus dem Kunststraum OFF in Thun --> hier
(Klick auf die Bilder zeigen eine vergrösserte Ansicht)
Es war ein tolles Fest, heute Abend in Luzern, nachdem Kroatien Deutschland im Fussball geschlagen hat. Einmal mehr war auch die Polizei zum Schutz der Festgemeinde anwesend. Ich konnte immer wieder beobachten, wie die Leute mit den Ordnungshütern sich unterhalten haben. In einem Fall lies sich ein Polizist sogar lachend die Lieder übersetzten. Nur eines haben alle verstanden: Deutschland, Deutschland auf Wiedersehn, auf Wiedersehn, auf Wiedersehn ...
Und so hat sich das Ganze angehört:
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